Der oberbergische Kreis hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die unter anderem den Schulbetrieb der kommenden beiden Wochen bis zum 2. Mai regelt.

"Der Präsenzunterricht an den Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufen I und II ist untersagt. Dies gilt nicht für die Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen, der Berufskollegs und der Förderschulen sowie die entsprechenden Semester im Bildungsgang Realschule des Weiterbildungskollegs. Gleichermaßen ausgenommen sind die Qualifikationsphasen der gymnasialen Oberstufe, des beruflichen Gymnasiums und der Bildungsgänge des Weiterbildungskollegs. Für Schülerinnen und Schüler bis zur Klassenstufe 6 sowie an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GE) und körperliche und motorische Entwicklung (KME) kann die Schule auf Antrag der Eltern eine pädagogische Betreuung ermöglichen (Notbetreuung)."

zitiert nach: https://www.obk.de/cms200/aktuelles/oeffentliche_bekanntmachungen/artikel/2021-04-15_17-19-12_00199.shtml

Es bleibt deshalb zunächst für die Jahrgänge 5 bis EF beim Distanzunterricht. Der Präsenzunterricht der Q1 und Q2 wird im Wechselunterricht fortgeführt.

Die bevorstehenden Abiturprüfungen sind nicht betroffen. Diese finden regulär statt.

 

Die Regelungen der Allgemeinverfügung stehen unter folgendem Vorbehalt:

"Der Oberbergische Kreis überprüft die Erforderlichkeit und Angemessenheit der Regelungen fortlaufend und passt die Regelungen insbesondere dem aktuellen Infektionsgeschehen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Verlauf der Covid-19-Pandemie an. Die Allgemeinverfügung oder Teile davon werden aufgehoben, wenn und soweit eine ihr zugrunde liegende Rechtsgrundlage ersatzlos entfällt."