Die Jahrgangsstufen 9 bis Q1 hatten kürzlich die Gelegenheit, einem bewegenden Zeitzeugengespräch beizuwohnen: Thomas Gabelin, einer von nur 125 Kindern, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebten, berichtete den Schülerinnen und Schülern an einem Vormittag von seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte.

Begleitet wurde er von seinem langjährigen Freund, dem Journalisten Louis Pawellek, der den Vormittag moderierte und zu Beginn einen kurzen historischen Überblick über das Lager Theresienstadt gab. Pawellek dokumentiert Gabelins Geschichte bereits seit Jahren – eine generationenübergreifende Freundschaft, die an diesem Vormittag deutlich spürbar war.

Thomas Gabelin kam am 21. Dezember 1944 im KZ Theresienstadt zur Welt. Seine Eltern, beide Halbjuden, waren in das Lager deportiert worden. Von den rund 9.000 Kindern, die Theresienstadt durchliefen, überlebten lediglich 125 – Thomas Gabelin ist einer von ihnen.

Die Schülerinnen und Schüler folgten dem Zeitzeugen gebannt und zeigten sich tief beeindruckt von seiner Lebensgeschichte. Ein Vormittag, der Geschichte unmittelbar erfahrbar machte und nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Verfasst von S. Meurer